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Menschenplan und Verhängnis / [Charlotte Elise Wilhelmine von Gersdorf]
Entstehung
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zu dem Ende, und als Opfer für das bedraͤngte Vaterland ihren ganzen Schmuck bereits hin⸗ gegeben, nichts war noch uͤbrig als jener Ring den ſie kaum als ihr Eigenthum zu be⸗ trachten wagte, und an dem ſich die ſchmerz⸗ lichſten Erinnerungen ihres Lebens ketteten; endlich glaubte ſie aber doch ihn auf keine ed⸗ lere Art anwenden zu koͤnnen, als auf dieſe, und gab ihn zum Verkauf. Der Juwelier den ſie damit beauftragt hatte, bot ihr eine ſo hohe Summe, daß ſie daruͤber erſchrack, und als ſie ſich eben deshalb nicht geneigt fand ihn zu laſſen, ſo glaubte der Juwelier, ſie mißverſtehend, ſie ſey ihr noch zu geringe. Mag der fr.. Officier der ihn kaufen will, ſelbſt mit der Frau Baronin unterhandeln (ſagte er und entfernte ſich, ohne auf Helmi⸗ nens Gegenrede zu hoͤren.)

Eine neue Schlacht die in den naͤchſten Ta⸗ 3 gen vorfiel, lenkte die Aufmerkſamkeit auf ganz andre Gegenſtaͤnde; der Juwelier ſchickte den Ring zuruͤck; weil der Officier mit aus⸗