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Stolz und Rache die Hauptzuͤge ihrer Gemüths⸗ art ausmachten; dabei fehlte es ihr nicht an Geiſt, und eben ſo wenig an Geſchicklichkeit ihre Pläne auszufuͤhren. Schon war es ihr gelungen den Fuͤrſten durch ihren Vater guͤnſtig für ſich zu ſtimmen, Graf Wildrick ſah mit Erſtaunen, daß der Fuͤrſt, der Hof, die Welt ſeine Heirath mit Bertha fuͤr unabaͤnderlich er⸗ klaͤrten, er ſah ſich in tauſend Verhaͤltniſſe ver⸗ wickelt die alle nur zu dem einen Ziele fuͤhrten, und geſtand ſich am Ende lachend, daß er der Koͤnigin Schach geboten, und ſie ihm gefangen habe.„Warum aber auch mich graͤmen?“ (fragte ſich endlich der Leichtſinnige)„ſoll ich es mit den Fuͤrſten, mit den ganzen Hof auf⸗ nehmen, um einen Schickſal zu entgehen, den ich mich doch einmal unterwerfen muß? Bertha iſt hinaus uͤber den bluͤhenden Schmelz der erſten Jahre, aber ſie hat Ton, ſie wird meinem Hauſe gehoͤrig vorſtehen, und die Guͤter ihres Onkels, des Praͤſidenten, deſſen Erbin ſie iſt, die meinigen arrondiren. Dabei iſt ſie
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