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vermocht haͤtte, dieſe kuͤnſtliche Bertha war es nicht, der er ſie weihen konnte. Zu ſpaͤt bemerkte die Getaͤuſchte, die ihn zu uͤberliſten geglaubt hatte, und von den Schlauern uͤber⸗ nrooffen war, ihren Fehlgriff, und aus der Liebe die ſie immer fuͤr ihm gefuͤhlt hatte, ſchuf nun ihr Stolz den bitterſten Haß, die leidenſchaft⸗ lichſte Rache. Sie entwarf deshalb tauſend Plaͤne, immer einen abenteuerlicher als den andern, und ſtand endlich bei dem feſt, ihm durch den Fuͤrſten, bei dem ihr Vater viel galt, ihre Hand aufzudringen, ihm aber ſtatt ihrer, die er fruͤher durch Verſchmaͤhung ſo furchtbar gereizt und beleidigt hatte, ein ah⸗ nenloſes, unbeguͤtertes und unbedeutendes Ge⸗ ſchoͤpf unterzuſchieben, um uͤber ſeine Demuͤthi⸗ gung hernach frohlockend zu ſpotten, und ihn den Hohngelaͤchter der Welt bloszuſtellen. Man ſieht, daß Berthas Charakter nicht an Haͤrte verloren hatte, daß es ihr moͤglich war, ſich zu Erreichung eines einmal feſtgeſetzten Zwecks jedes Mittel zu erlauben, und daß Selbſtſucht,


