Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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Mieber Herr! zu dir ſeufzet und ſchrelt Alles Jung und Alt wirft ſich im Gebet vor dir nieder und fleht, daß du ihnen die Sun⸗ den verzeiheſt und ſie wieder deiner Huld und Gnade theilhaftig macheſt; und da ſie ſo herz⸗ lich zu dir flehen, ſo wollte ich doch ſelbſt bit⸗ ten, du moͤgeſt ihnen wieder dein Antlitz zu⸗ wenden, daß ihr großes Leid einen Ausgang finde. on de, i, an) un n

Jetzt aber ſprach der Herr:

Sieheſt du, Petrus! wenn ich meine milde Hand aufthue und dieſem Volke Ruhe und eine friedliche Zeit verſchaffe, ihnen Ge⸗ ſundheit und fruchtbare Jahre ſchenke, daß Wein und Getreide im Ueberfluß und alle Dinge wohlfeil ſind, da. werden die Menſchen nur frech und wolluͤſtig, und vergeſſen mein, von dem doch all dieſe Wohlthat kommt; ſie

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ergeben ſich allen Suͤnden und Laſtern, ſind

immer auf der Seite des Teufels gegen mich gewaffner, und verbringen ein ſo ruchloſes Le⸗ ben, daß meine Spenden ihnen mehr zum Nach⸗ theil als zum Vortheil gereichen und ſie der ewigen Verdammniß entgegen fuͤhren. Dar⸗ um muß ich wohl meine milden Gaben zuruͤck⸗ nehmen, und ihren boͤſen Sinn, der durch meine Wohlthaten ſich von mir wendet mit