Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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Beweis ihrer großen Liebe, daß ſie ihn nie

mehr in ihrem Hauſe aufnehmen werde. Auch die Schmarotzer verließen den Juͤng⸗

ling, als er kein Geld mehr hatte, und in

großer Noth wandte er ſich wieder an den ver⸗

ſchmaͤheten Agathokles, der ihn mit Freu⸗ den empfing, all ſeine Habe verkaufte und ihm die Haͤlfte davon gab; doch wie die

Schmarotzer und die Buhlerinn erfuhren, daß

Klinias wieder Geld habe, ſuchten ſie ihn abermals auf; jene kamen bei ihm zu Gaſte, und dieſe beſtellte ihn Abends zu ſich; aber ſie hatte liſtiger Weiſe ihren Mann in den Hin⸗ terhalt geſtellt, um den Klinias zu uͤberſal⸗ len und ihm eine große Summe Geldes abzu⸗ preſſen. Alles geſchah, wie das tuͤckiſche Weib es angelegt, und der Mann fand den

Juͤngling in ſeines Weibes Armen; aber Kli

nias erkannte ſogleich die boͤſe Argliſt, und erſchlug Mann und Weib, worauf er zu Aga⸗ thokles entfloh doch er wurde auch dort gefunden und vor den Statthalter geſchleppt, der ihn auf vieles Bitten ſeiner Verwandten und des treuen Frenndes, ſtatt zum Tode, nur zur Verbannung auf ein fernes Eiland verur⸗ theilte. Agathokles folgte ſeinem Freunde auch ins Elend, um alle Roth mit ihm zu thei⸗ I. 48