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„d Weh! nun muß ich ſterben, denn ich habe meinen Rosmarinſtock verloren!“ n Lisbetta fiel zu Boden und wurde ſehr krank, waͤhrend die Bruͤder den Blumentopf durchſuchten, ob ſie etwa einen Schatz darin verborgen habe; aber als ſie den Topf um⸗ kehrten und den Rosmarin und die Erde her⸗ ausgeworfen hatten, fanden ſie das Haupt und erſchracken gar ſehr, weil ſie ſogleich die Zuͤge des ermordeten Lorenz erkannten; ſie verbargen das Haupt, nahmen ihre Baar⸗ ſchaft zuſammen und flohen, aus Furcht vor der Strafe, ins Königreich Neapel hin⸗ uͤber; nach ihrer Abreiſe fand eine Frau den Blumentopf und brachte ihn der bekuͤmmer⸗ ten Lisbetta, welche alſogleich ſich im Bette aufrichtete und ſolchen darreichen ließ; aber das Haupt war nicht mehr darin, und wie ſie dieſes ſah, fiel ſie ins Bette zuruͤck, und gab die Seele auf.
2 Da erzaͤhlte die treue Magd die ganze Ge⸗ ſchichte, wie L orenz im Walde ermordet läge, worauf man ſeinen Leib von dort ab⸗ holte, und, nachdem man auch das Haupt gefunden, beide Leichname in ein Grab legte, woo ſie nun wenigſtens im Tode ungetrennt blieben. Asn anmg


