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mehr zu dir kommen, und du mehreſt dadurch nur meine Leiden. Behuͤte dich Gott, Lis⸗ bettal ich muß von hinnen."o„
Mit dieſen Worten verſchwand der Geiſt und Lisbetta erwachte alsbald; aber als ſie ihr Lager verließ, war ſie ſehr matt, und bat ihre Bruͤder gar freundlich, ſie ſollten ſie
in einen Garten ſpazieren gehen laſſen, dann
nahm ſie ihre treue Magd mit ſich, die um alle ihre Heimlichkeiten wußte„ und ging ei⸗ lig mit ihn in den Wald, wo ſie nach langem Suchen eine große Linde fanden, die ihre Aeſte weit herum ausbreitete und unten am Stamm
mit Blut befleckt war— das ſah Lisbetta,
und ſank ohnmaͤchtig nieder; aber als ſie die Magd gelabt und wieder zu ſich gebracht hatte, da ſahen ſie einen Huͤgel von neu aufgeworf⸗ ner Erde, den gruben ſie auf und fanden den blutigen Leichnam des armen L orenz; Lis⸗ betta kůßte ſeine tiefen Wunden, und haͤtte gern den ganzen Leichnam mit ſich heim ge⸗ nommen; weil dieß aber nicht anging, ſo loͤſte ſte das Haupt vom Rumpfe, und trug dieſes, in ein grünſeidenes Tuch verwahrt, mit ſich
fort, und, ihres großen Herzeleids gedenkend,
zerraufte ſie ihr Haar, rang die Haͤnde und risf: Iit 8 149
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