Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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weinten wir bereits auf ſeiner Leiche die bitter⸗ ſten Thraͤnen. Sein letzter Wille ſetzte ſeine Tochter mit meinem Sohne zu Erben ein, und mir uͤbertrug er die Pflicht ſelben zu erfuͤllen. Dieſer niederſchlagende Vorfall ver⸗ aͤndert unſern Plan in ſoweit, daß ich meine eignen Angelegenheiten fremden Haͤnden uͤber⸗ laſſen und mit meinen Kindern ſogleich nach Italien eilen muß. Wir werden uns eheſter Tage auf dem Fahrzeug des Capitain Al⸗ phons von Quevara einſchiffen, welcher zu Alicante nur anlegt und dann nach Genua ſegeln wird. Moͤge Euch der Himmel beſchuͤz⸗ zen, edler Graf! gedenket manchmal einer Familie, die niemals aufhoͤren wird Eure Großmuth zu ſegnen. Erneſto. 5* 7. an den Graſen von Eſſex. Calais.

Was ich getham, wiſſet Ihr, mein hochver⸗ ehrter Ohm! doch wie es kam, daß ich nicht anders konnte, muß ich ſelbſt Euch darthun, denn das Geruͤcht hat gewiß die Sache ent⸗ ſtellt, meine Schuld vergroͤßert.

Hauptmann Robert der Nichtswür⸗ dige! welcher alle meine Schritte, jeden