Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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an dem Gefuͤhle weiden, an einer ſtolzen Schoͤ⸗ nen, durch Vernichtung ihrer ganzen Ghüeeſe⸗ ligkeit geraͤcht zu ſeyn.

Es war mir ſchon lange kein Geheimniß, daß Anſelmo ſchon in fruͤhern Zeiten dem Koͤ⸗ nige bei dringenden Bedürfniſſen mit ſeiner Caſſe ausgeholfen habe, und da es zu den Grundfätzen des Grafen Eſſer gehoͤrt, in den Angelegenheiten des Baterlandes, auch eine leichte Anklage als Ueberzeuzung zu nehmen, ſo ließ ich mich getroſt bei dem Feldherrn mel⸗ den, und unter tauſend Verſicherungen der gluͤhendſten Liebe zum Vaterlande und ſeiner Freiheit, klagte ich den alten Kaufherrn nicht allein der heimlichen Uebung katholiſcher Reli⸗ gion an, ſondern behauptete, er unterhalte ei⸗ nen heimlichen Briefwechſel mit den Feinden des Parlaments zum Beweiſe hatte ich mir einen Brief an Auſelmo geſchrieben, der verdaͤchtig genug lautete, und gab vor, er ſey mir zufaͤllig in die Haͤnde gerathen.

Der Graf nahm den Brief und dankte mir; aber gegen ſeine Gewohnheit ſcheint er hier nicht ſehr raſch verſahren zu wollen, trug mir die tiefſte Verſchwiegenheit auf, und will erſt nach der Einnahme von Reding den Kaufherrn vor dem Parlament verklagen; wahrſcheinlich