Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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ſchoͤnſte und geiſtreichſte Maͤdchen des Reiches dabei beſitzt der Vater ungeheure Reich⸗ thuͤmer und ſein Speculationsgeiſt wird noch mehrere zuſammenbringen, deren einzige Erbin Roſalinde iſt. Alles dieſes bewog mich, bei dem alten Kaufherrn um die Hand ſeiner Tochter zu werben, und aus einem der aͤlteſten ritterlichen Staͤmme in Großbritannien ent⸗ ſproſſen, ſelbſt mit Gluͤcksguͤtern reichlich aus⸗ geſtattet, und in den bedeutendſten Verbindun⸗ gen mit denen, welche jetzt am Regiment ſind, haͤtte ich mir wohl Alles in der Welt eher ein⸗ gebildet als einen Abſchlag; aber gleichwohl wußte der Alte mit allerlei Scheingruͤnden meine Bewerbungen um ſeine Tochter abzuleh⸗ nen. Eine Hoͤlle von Wuth kochte in meinem Herzen, als ich dieſe Beleidigung empfing, und ich habe mir den heiligen Schwur abgelegt, da Roſalinde nicht die meinige werde, ſo ſolle ſie, ſo lang ein Blutstropfen an meine Adern ſchlaͤgt, kein andrer als begluͤckte Gattinn an ſein Herz druͤcken. Denke Dir alſo mein Er⸗ ſtaunen und meinen Grimm, als Arthur ge⸗ ſtern das Bild ſeiner Angebeteten mit ſich brachte Alle waren in Bewunderung verſun⸗ ken und riefen einmuͤthig: wenn das Gemuͤth und der Geiſt des Urbildes dieſen holden Zuͤgen