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bin ich freilich der Meinung, daß dem gebilde⸗ ten Geiſt der erſte Rang, und auch ſelbſt der Schoͤnheit noch der Vorzug vor dem Reich⸗ thume gebuͤhrt; aber einem Krieger iſt es wahrlich nur dann zu verzeihen, daß er ſich vermaͤhle, wenn alle drei Goͤttergaben ſich ver⸗ einigen, um ſeine Gemahlinn auszuſtatten, und da dieſes ſchier unter die unmoͤglichen Dinge zu zaͤhlen iſt, ſo waͤre es wohl das Beſte fuͤr alle Soldaten, unvermaͤhlt zu ſter⸗ ben.“
Der hochmuͤthige Graf Arthur, des Feldherrn Neffe, ſchien dieſen Ausſpruch ſehr uͤbel aufzunehmen, und er behauptete, die Sache ſey gar nicht ſo unmoͤglich, als man ſich einbilde, ja er ſelber liebe eine Dame, die mit all' dieſen glaͤnzenden Eigenſchaften aus⸗ geſtattet ſey, und er hoffe ihren Beſitz zu er⸗ werben.— Du wirſt mir hoffentlich die Wie⸗ derholung dieſer langen, langweiligen Schilde⸗ rung erlaſſen, womit er unſre Geduld auf die haͤrteſte Probe ſetzte, und am Ende doch nichts bewies, als daß er bis zur Thorheit verliebt ſey; die unglaͤubigen Mienen, die er noch an
den meiſten bemerkte, bewogen ihn zu dem
Verſprechen, uns morgen ihr Bild zu zeigen. Ich bin doch auf dieſes Wunderwerk der ſchaf⸗


