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Der Löwenjäger / Jules Gerard. Nach dem Franz. von August Diezmann
Entstehung
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40 Die Pantherjagd.

geln, die ſich ihm in den Leib bohren. Erblickt er Einen ſeiner Feinde, die ihn fortwährend verhöhnen und ſchimpfen, auf einem Baume, ſo zerkratzt und zerbeißt er die Rinde deſſelben und muß endlich da ſein Leben aufgeben.

Die Schegatmas erlegen in dieſer Weiſe die Löwen meiſt vhne Gefahr für ſich ſelbſt; nur wenn Einer der J Jäger nicht hoch ge⸗ nug auf einen Baum geſtiegen iſt, wird er vielleicht von dem wüthenden Thiere gepackt und zerriſſen.

Drittes Kapitel. Die Pantherjagd.

Der Panther befindet ſich in den drei Provinzen des fran⸗ zöſiſchen Afrika, zwiſchen dem Küſtenſtrich und den Hochebenen, häufiger in der Nähe der Küſte. Es giebt zwei Arten, die der Farbe nach gleich, aber an Größe ver ſchieden ſind. Der größte iſt etwa wie eine zweijährige Löwin; die kleinere Art ſteht um ein Drittel an Größe zurück.

Der Panther hat ſehr viel mit der Kaße gemein und unter⸗ ſcheidet ſich in Charakter und Lebensweiſe weſentlich von dem Löwen, dem er doch ähnlich zu ſein ſcheint.

Der Löwe geht kühn in die Ebene hinunter und holt ſich vor den Augen der Araber ein Rind oder ein Pferd zur Abendmahl⸗ zeit. Der Panther ſcheut ſich den Wald zu verlaſſen, ſelbſt in der Nacht, und konnte er kein Wildſchwein, keinen Schakal, keinen Haſen packen, ſo begnügt er ſich mit einem Rebhuhn oder einem Kaninchen.

Die Stimme des Löwen kann mit dem Donner verglichen werden, die des Panthers gleicht täuſchend dem Geſchrei des Maulthieres. 5