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Der Löwenjäger / Jules Gerard. Nach dem Franz. von August Diezmann
Entstehung
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Die Löwenjagd bei den Arabern. 31 müſſen, auf bei mir zu bleiben und die zweite Büchſe mir immer bereit zu halten.

Kaum hatten die Araber den Sammelplatz verlaſſen, um ſich

auf den ihnen von mir bezeichneten Beobachtungspoſten zu bege⸗

ben, als ein Löwe aus dem Dickicht und auf mich zukam. Der zweite folgte etwa funfzig Schritte hinter ihm. Ich ſaß auf einem Felsblocke, welcher die nächſte Umgegend überragte und zu dem man auf Abſätzen hinaufſteigen mußte.

Der Araber war neben mir. Ich griff nach meinem Gewehr und ſpannte den Hahn, ebenſo den an dem einläufigen Reſerve⸗, gewehr, das ich in der Hand des Arabers ließ, nachdem ich ihm empfohlen hatte, mir daſſelbe ſofort zu reichen, wann ich beide Läufe des erſten abgeſchoſſen.

Der erſte Löwe ſprang auf die unteren Abſätze an dem Fels⸗ blocke und blieb ſtehen; ich wollte eben abdrücken als er ſich nach dem zweiten umſah. Durch dieſe Bewegung bot er mir die rechte Schulter ſo ſchußrecht, daß ich nicht länger zögerte. Der Schuß knallte, der Löwe fiel brüllend und machte eine Anſtrengung ſich abermals aufzurichten, brach aber wieder zuſammen. Beide Schul⸗ tern waren ihm zerbrochen. 1

Der zweite Löwe hatte bereits einen Fuß auf dem Felſen. Er erhielt die Kugel etwas hinter das Schulterblatt, ſank zuſam⸗ men, richtete ſich aber nochmals auf und gelangte mit einem furcht⸗ baren Sprunge auf den Felſen ſelbſt. 1

Das Gewehr aus der Hand des zitternden Arabers zu neh⸗ men, anzulegen, auf die Schläfe des Löwen zu zielen, loszudrücken

unnd ihn vier Fuß vor mir niederzuſtrecken erforderte nicht ſo viel

Zeit als ich brauche, um es hier nieder zu ſchreiben. Dann nahm ich dem erſten durch eine weitere Kugel das Leben und die Sache war vorbei. 8 Jetzt kehren wir zu unſerer erſten Jägergeſellſchaft zurück, die

berieth, ob ſie angreifen ſolle oder nicht

— ĩoꝑſopcop