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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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139 den, daß er immer Unrecht hat, wenn er mit Ihnen un⸗ zufrieden iſt.

Zeolide hatte nichts zu antworten: ſie ward mißmu⸗ thig, und ſchwieg ſtille. Philamir und Palmis unter⸗ ſtanden ſich kein Wort zu ſprechen; endlich ſtieß die Prin⸗ zeſſin einen tiefen Seufzer aus, indem ſie ſagte: In der That, Sie leiſten einem, Eines ſowohl als das Andere, vortreffliche Geſellſchaft!... An was denken Sie, Phi⸗ lamir? An Mirza. Mirza!... Wer iſt dieſe Mirza?.. Eine junge und reizende Wittwe, die ich heute zufälligerweiſe bei Gelanor gefunden habe. Und in die ſind Sie ohne Zweifel verliebt. Ich liebe nur Sie, Zeolide.... Aber Sie werden die⸗ ſe reizende Mirza wiederſehen? Nein: ich opfere Ih⸗ nen das Vergnügen, das ich in ihrer Geſellſchaft finde. Wie! alſo Sie glauben, ich ſey eiferſüchtigg. Das iſt wahr... Ach! ich kann Sie nicht verſichern, daß ich zu viel Stolz beſitze, ein ſolches Gefühl zu he⸗ gen. Wider meinen Willen kennen Sie alle meine Schwä⸗. chen. Bei dieſen Worten konnte ſich die Prinzeſſin der

Chraͤnen nicht enthalten. Nichts als Vorwürfe und Thrä⸗

nen, rief Philamir.- Kaum hatte or dieſe Worte ausgeſprocen, als er

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