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Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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Dieſe Erzählung rührte mich innig: ich tröſtete den unglücklichen Zimis, indem ich ihn verſicherte, daß ihm ſeine Prinzeſſin wieder gegeben werden ſollte; kehren Sie zurück, ſagte ich zu ihm, in Ihre Staaten, vor dem Anbruch des Tages ſollen Sie Ihre Elianne wieder ſe⸗ hen; meine Kunſt behauptet den Vorzug vor der des Phormidas. Leben Sie wohl, überlaſſen Sie die Sor⸗ ge Ihrer Rache mir. Mit dieſen Worten erhob ich mich in die Lüfte, und verlor bald den Prinzen Zimis ſammt ſein Gefolge aus dem Geſichte.

Ich weihte dieſen Abend, der für die Liebe beſtimmt geweſen war, dem Wohlthun; anſtatt mich in den Pal⸗ laſt Prudinens zu begeben, verfügte ich mich zu dem des Königs der Genien; ich erzählte ihm die rührende Geſchichte Eliannens und ihres Geliebten, und ich be⸗ ſchwor ihn, die junge Prinzeſſin der Gewalt des Phor⸗ midas zu entziehen. Unſer erhabener Monarch ergriff mich bei der Hand, und ſagte: Folgen Sie mir; ich will Ihnen über das Schickſal der Prinzeſſin einigen Auf⸗ ſchluß geben, und dann will ich Ihnen die Ehre laſſen, dieſes Abentheuer zu beendigen.

Mit dieſen Worten führte er mich in einen prächti⸗ gen Saal, der mit einer Menge von Spiegeln geſchmückt