Druckschrift 
Der Pallast der Wahrheit / aus dem Franz. der Gräfin von Genlis übers. von L. Petz
Entstehung
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De reitzende Königin Altemire hatte den ſchönſten aller Genien geheirathet, den liebenswürdigen und zärtlichen Phanor. Noch den nämlichen Abend nach jenem glückli⸗ chen Tage ſchien die Königin ein lebhaftes Verlangen zu tragen, von dem Genie in ſeine Staaten geführt zu werden. Phanor ſeufzte und ſprach mit einem gefüylvol⸗ len Blick auf Altemire: Ich verlaſſe dieſelben für Sie, Sie herrſchen über getreue Unterthanen und über mich: ſeyen Sie zufrieden mit dieſem Reiche. Es iſt mir nicht möglich, Sie in meinem Pallaſte aufzunehmen; allein ich will nicht mehr dahin zurückkehren, da Sie ihn nicht bewohnen können: fragen Sie nicht weiter...... Wie! Herr, unterbrach ihn Altemire, ich werde al⸗ ſo nie Ihren Pallaſt ſehen?.... Ich wage mir zu ſchmeicheln, erwiederte Phanor lächelnd, daß Sie ihn eines Tags werden ſehen können. Allein wann? entgeg⸗ nete die Königin lebhaft. In ſechzehn Jahren, wenn

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