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r 207 87A. während unſres ganzen Aufenthalts in Frank⸗ reich zu erhalten. Als wir nach Spanien zu⸗ rückkamen, mußte ich ſie wohl mit unſerm Unglück bekannter machen, doch that ich es ſo, daß ihr die traurige Art, auf welche ſie um ihr Kind gekommen, verborgen blieb. Aber alle Vorſichtsmaßregeln, welche ich dießfalls ergriffen hatte, wurden durch die Unbeſon⸗ nenheit eines neu aufgenommenen Dieners vereitelt, der meine Befehle vergaß, und ihr
ein Schreiben einhändigte, woraus ſie er⸗
ſah, daß ihre Tochter ſammt der Wärterinn unter den einſtürzenden Trümmern eines in Brand geſteckten Hauſes ſtarb. Dann kannte ihr Schmerz und ihre Trauer keine Gränze mehr, und ohne dich, theurer Placide, wäre ſie gewiß ein Opfer ihrer Wehmuth gewor⸗ den; dir danke ich alſo ihr und meines Kin⸗ des Leben.“
Als Dom Pedro dieſe Erzäͤhlung vollen⸗ det hatte, kam man überein, daß Placide die Schilderung ſeiner eigenen Begebenhei⸗ ten auf den kommenden Tag ſparen ſollte,


