Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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rrh 202 Mr.

Pedro, außer ſich vor Freude, ein, und auf ſeine Gattinn zu.O mein Freund, ruft ſie ihm entgegen,vor ihm nieder wollen wir uns werfen! Placide iſt der Retter unſe⸗ res Kindes, er gab ſie uns wieder, hier ſiehſt du ſie! In ſeinem Entzücken findet Dom Pedro keinen Ausdruck für ſeine Gefühle. Die Trunkenheit der Freude ließ das Klee⸗ blatt zu keiner vollſtändigen Erklärung kom⸗ men. Noch immer hielt Donns Bianca Pla⸗ cidien feſt an ihren Bufen gedrückt, als fürchtete ſie, das Kind noch einmal zu verlie⸗ ren. Dom Pedro und Placide verweilten in der Betrachtung dieſer glücklichen Mutter, dankten dem Himmel, und vergoſſen einen ſüßen Strom von Thränen. Theophil hatte ſich bis daher ſtaunend in einem Win⸗ kel des Zimmers entfernt gehalten, jetzt ſchlich

er ſich trauernd heran und brach in ſeine Kla⸗

gen aus.O mein Vater! ſo ſoll Placidia mir nicht mehr Schweſter ſeyn?Theu⸗ res Kind, erwiederte Dom Pedro in ſei⸗ nem Entzücken,deine Gattinn wird ſie ſeyn!Ja, verſetzte Donna Bianca,