Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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willigten ein. Wir ſtiegen Abends um zehn Uhr in einen Wagen, der uns zum Teiche führte, und den wir ſammt der Dienerſchaft am Eingange eines kleinen Gehölzes zurück ließen; von da gingen wir zu Fuß an das Ufer des Teichs, wo bereits Diego mit einem Nachen uns erwartete. Die Nacht war außer⸗ ordentlich dunkel, ich ſaß im Nachen zwiſchen Donna Bianca und Dom Pedro. Ich fühlte Donna Bianca's Hand in meiner zittern, ich weiß nicht, welcher eiskalte Schauer mich er⸗ griff, ich bebte.Placide, fragte mit ge⸗ brochenem Tone Bianca,was fehlt dir 2 Ach, erwiederte ich,hier ſiehſt du mich in der Mitte zweyer Weſen, deren Bruſt jede meiner Empfindungen theilt! Ich ſollte mich wohl den glücklichſten Sterblichen nennen, ich bin es auch, doch immer endet mit Schmerzen meine Rührung. Was ſollen wir um Mitternacht hier vollbringen? Keh⸗ ren wir lieber in's Schloß zurück. Dom Pe⸗ dro! Sie ſchweigen! Er fing zu lachen an. Ihr ſeyd doch wahrlich Kinder, jeden Ge⸗ genſtand bezieht ihr nur auf eure Liebe, und

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