Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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getroffen, worin der letzteren die vorige Pförtnerinn alle ihre bisherigen Verrichtun⸗ gen abzutreten angewieſen ward. Es entſtand ein Gezänk unter dieſen zwey Weibern. Bey dieſer Gelegenheit ließ die neuangekommene, ſie heißt Iſabella, Worte entſchlüpfen, die unter den Dorfbewohnern ſehr ſonderbare Gerüchte verbreiteten. Man ſprach von Zau⸗ berey, von Entheiligung, von nächtlichen Auftritten, und geheimnißvollen Verbrechen. Man behauptete, daß jede Nacht in dem Thurme, deſſen Gitterfenſter auf den großen Teich die Ausſicht haben, Sabbath gehalten würde. Der gute Müller Diego, ein Mann, deſſen natürliche Unbefangenheit Sie kennen, war eines Nachts mit zweyen ſeiner Söhne auf einem kleinen Nachen knapp vor dieſem Thurme. Er kam zu mir, und betheuerte, er habe Leichengeſang vernommen, und durch das eiſerne Gitter ein Leichenbegängniß feyern geſehen, wobey ſchwarze Phantome mit bren⸗ nenden Wachskerzen in der Hand erſchienen.

Vier Nächte nach einander ſey er dann wie⸗

der auf demſelben Poſten geweſen, und je⸗