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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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gen

ſtatt

Sie dahin zu bringen. Ich werde meinem Kutſcher ſagen, daß er Ihre Befehle zu erwarten habe.

Er verneigte ſich, und verließ das Zimmer. Mit feſten Schritten erreichte er die Wohnung der Gräfin. Sein Ausſehen erſchreckte Mariannen, die auf einen Wink von ihm das Gemach verließ.Gnädige Mamma, ſagte er,die Frau Generalin hat mich zum Aeußerſten gebracht. Dies nöthigt mich Sie mit Etwas zu erſchrecken, was ich auf eine beſſere Stunde vor⸗ behalten hatte. Allein Sie ſollen es doch nicht zuerſt aus dem Munde dieſes entſetzlichen Weibes, ſondern von mir ſelber hören. Ich habe mich in den letzten Tagen mit Marianne Weikart verlobt, und werde ſie heirathen. Jetzt keine Verhandlungen darüber! Ich werde Ihre gute Faſſung abwarten, um Ihnen meine Verlobte vor⸗ zuſtellen.

Nie, Herr Graf, nie! rief ſie auf's heftigſte, und ließ ſich in den Seſſel ſinken.

Nün, dann auch nie, gnädige Gräfin! ent⸗ gegnete er. Ich höre die Generalin heranſtürmen. Entſchuldigen Sie! Weiter will ich auch nichts von ihr hören, als ihren Sturmſchritt.

Er verneigte ſich, und nahm, um der Eintretenden nicht zu begegnen, ſeinen Weg durch ein Seitenzimmer

auf den Gang zu ſeinen Gemächern.