181 nicht aus den Fingern ſaugen konnte. Nun ja, ich d⸗ will mich ja gern geirrt haben,— wenn—“. „Geirrt in unſerer Vermuthung?“
3„Vielmehr in dem was ich nachher entdeckt habe, 1, und was nichts weniger als ein Verhältniß Alberts mit der Gouvernante zu bedeuten ſchien. Aber freilich, V Albert war aufgeregt, und konnte— wer weiß was 8 dabei im Sinn haben.“ 8„Ein Verhältniß? Oh! die Gräfin hat ſo ſchöne und ſo kluge Augen, wie Du, und würde die Gouver— 5 nante zurücklaſſen, wenn—! Oh, gnädige Beatrix, das 4 haben Sie auch nicht klug angefangen!“ Worauf die hen Gräfin lebhaft verſetzte: le„Mit ihren ſchönen und klugen Augen bemerkt ſie 5 nichts, gar nichts, was ſich hinter ihrem hohen Standes— 2⁴ de ſtolze verſteckt. Eine bürgerliche Neigung Alberts, die jelt gerade von ihm nur ernſtlich gemeint ſein könnte, iſt ne ihr eine baare Unmöglichkeit.“ auff„Nun, nun, beruhigen Sie ſich, meine Holde. in⸗ Aber, meinen Sie nicht, daß ich dem Major Dillfeld, von Ihrem Begünſtigten, ſchreibe, und ihn zum Feſte der en⸗ Generalin einlade? Wenn er denn auch bei Eugenien lin, überflüſſig iſt, können wir ihn vielleicht in der Küche feſt brauchen.“
Die Gräfin flüſterte ihm ärgerlich etwas in's Ohr,
was freilich nicht gemacht ſein mochte, von anderen ge⸗


