Lebewohl geſagt hatte, jetzt für die Herrin gelten
ſollte.
Marianne bot nach einer Weile der Gräfin zu ihrer d 5
etwaigen Erh
holung von der Reiſe ein Zimmer an, und
ſchickte ihr die Kammerjungfer. Es galt ihr zugleich darum, während Albert den Grafen unterhielt, in der
Küche anzuordnen, und die Vorräthe zu einem feinen
Mittagstiſche aufzubieten. An ſolchen fehlte es denn auch nicht. Es fand ſich, was der Monat April Beſtes mit ſich bringt: neben
dem Fleiſche von Hausthieren gab es, zu dem jetzt aus⸗ gehenden Kapphühnergeflügel, Haſelhühner und Wald⸗
ſchnepfen;
neben Lachs blieb zwiſchen Forellen und 5
einem prächtigen Hechte die Wahl, ja ſo nahe am
Mai ließen konnte mit legen.
ſich ſchon Krebſe wagen, und der Gärtner Spargeln und jungen Artiſchoken Ehre ein⸗
Während dieſer verſprechenden Vorkehrungen unter⸗ hielt Graf Bodo bei einem leichten Frühſtücke den jungen
Freund mit Neuigkeiten aus der Reſidenz.—„Was
mich beſonders zu unſerm heutigen Beſuch aus dem
Stegreif mit bewogen,“ ſagte er,„ich wollte Ihnen
ſtecken, daß
Sie bekommen einen Wink dazu, und das iſt doch nicht
angenehm.
Sie ſich bei Hofe präſentiren müſſen, oder
Der König will von Ihrem Beſuche am
engliſchen Hofe hören, und der Miniſter des Auswär⸗


