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Marianne oder Um Liebe leiden. Th. 1
Entstehung
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als ich Albert in die Diplomatie wünſchte? Sie blieben dann Herrin auf ſeinen Beſitzungen, beſonders hier auf dieſem allerliebſten Landſitze, den Sie ungern verlaſſen würden, und der eigentlich doch für zwei Familien, für einen doppelten Haushalt, nicht ange⸗ legt iſt.“

„Ei nun, unſere freundſchaftlichen Abſichten ver⸗ tragen ſich vielleicht,“ lächelte die Wallberg.„Ich ſorge als gute Stiefmutter für Albert's häusliches Glück, und Sie— machen ihn dann zum Diplomaten und ſchicken ihn in die Welt!“

„Glücklich im Haus, um ihn daraus zu vertrei⸗ ben?“ dachte bei ſich der Graf, und rief mit ſpötti— ſchem Lächeln:„Das iſt ja charmant!“

Eben hörte man aus einiger Ferne ein Poſthorn, und zugleich kamen die Comteſſe Eugenie, Marianne und die kleine Adele zurück und meldeten, daß ein vierſpänniger Reiſewagen die Höhe herabkomme.

„Erwarteſt Du Beſuch, Eugenie?“ fragte Gräfin Dahn.

„Erwarten, nein!“ erwiederte die Dame des Hauſes. „Und doch kann es nur mir gelten, denn die Land⸗ ſtraße geht nicht weiter.“

Man trat auf die Altane hinaus, wo man die am See heranziehende Straße überſehen konnte. Der an⸗ kommende Wagen wandte ſchon zur Einfahrt. Ein