ſer Mit womit berſchritt ſchener für welchem herzens meſtiken Familie llen und gelme rei hätte
ſeiner
ſehen dürfen, daß er ihr nach der Rückkehr auf ihr Zimmer in Perſon einige Erfriſchungen brachte, was er als Hausmeiſter ſonſt dem Bedienten oder der Kammer⸗ jungfer übertragen hätte.
„Ich komme ſelber,“ ſagte er,„weil ich wünſche, daß es Ihnen bei uns gefgallen möge, trotz Dem und
Jenem.“ h.
„Sie ſind ſehr freundlich und gut, lieber Herr Horſt,“ erwiederte ſie mit Lächeln.„Ach, ich fühle doch, was es werth iſt, unter lauter Fremden eine wohlmeinende Seele zu kennen. Eben als ich mich hier ausruhte und ſo allein nach dem erſten frohen Ein⸗ drucke dieſer ſtillen Gemächer mit der Exinnerung an —„Ihro Gnaden“ die Frau Gräfin eine wunderſame Aengſtlichkeit empfand, ſagte ich mir, daß ich gewiß an Ihnen einen Freund gewinnen würde.“
„Ja, ja, mein gutes Kind—, einen väterlichen Freund ſollen Sie an mir haben,“ flüſterte der Alte. „Ich weiß nicht warum ich eben an meine Tochter denken muß.“
„Ei, Sie haben eine Tochter?“
„Wundert Sie das?“ ſchmunzelte er, und ſtrich mit der Hand über ſeine Falten und dunkelrothen Backen. Mein Ausſehen iſt freilich ein wenig hinter meinen Jahren zurück geblieben, und wenn man ſo glückliche Jugend vor ſich ſiehet, möchte man auch noch einmal


