Sopha hing ſein Bild. Jetzt hat es— die Frau Gräfin hinüberbringen laſſen, wo er nun die ſchönen Zimmer ſeines hochſeligen Herrn Vaters bewohnen wird. Ei, daß dich„„Frau Gräfin““ ſagt' ich eben: gut, daß ſie's nicht gehört hat!„„Ihro Gna⸗ den““ und„„Eure Gnaden,““ Beides nach Umſtänden, iſt zu ſagen, Mademoiſelle! Merken wir uns das! Aber nun will ich Ihnen vor Allem eine Collation herauf ſchicken. Sie werden hungrig und durſtig ſein. Sagen Sie mir, was zu dieſer Tageszeit nach Ihrem Geſchmack oder was Ihre Gewohnheit iſt.“
„Ich danke Ihnen, beſter Herr Horſt,“ antwortete ſie: ich bin weder hungrig noch müde; meine Fahrt war heute nicht lang und nicht beſchwerlich. Aber— wenn Sie mir das Haus ein wenig zeigen wollten? Ich möchte mich gern recht bald zurecht finden und keine Unſchicklichkeiten begehen.“
„Sehr gern!“ verſetzte er.„Die Zimmer werden eben gelüftet und ſtehen offen. Wir erwarten nämlich den jungen Herrn Grafen aus England und ſind des⸗ halb auch etwas früher aufs Land heraus gezogen. Der junge Herr will ſich erſt ausruhen, ehe er ſich in der Reſidenz einführt.“ 4
Der Zuſammenhang des Alten und Neuen, des Oben und Unten durch Gänge und Treppen war ein
wenig verwickelt; die innere Einrichtung der Zimmer,
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