274 legtes zu wagen, als es auf einen täppiſchen Zufall ankommen zu laſſen.
Als unſere Freunde ſich nach dem Windhof in Bewe— gung ſetzten, bemerkten ſie auf dem Wege nach den Anlagen ein Gedränge von Menſchen da, wo man über das Stutz mäuerchen den Garten unter dem Pavillon des Hotels der Kaiſerin überblickt. Zur Seite des Baues ließ ſich die vortreffliche Hornmuſik der reitenden Garde hören, die aus Stuttgart herüber zum morgenden Hof feſte befohlen war, und heut zur Tafel ſpielte. Aus dem Pavillon erſchienen auf dem Vorbau der breiten Freitreppe die heutigen Gäſte der Kaiſerin, Herren und Damen, die zwiſchen dem tropiſchen Pflanzenſchmucke, in Gruppen ſitzend oder ſtehend, mit Kaffe bedient wurden. Nur die Livreen waren bunt, die Herren ohne Uniform in bürgerlichem Frack mit rundem Hute, die Damen in mäßigem Schmuck, die Haltung der Geſellſchaft unbefangen und heiter, oft laut und mun⸗ ter. Alle ſchienen ihren Spaß an der Anordnung zu finden, die ein ſchöner, hochgewachſener Mann,— es war Prinz Alexander— mit den Herren und Damen zur Aufnahme eines Lichtbildes traf. Wirklich bemerkte man das Atelier des alten Photographen zwiſchen den Bäumen des Gartens angebracht; er ſelbſt war, etwas Vergeſſenes zu holen, nach ſeiner Wohnung geeilt.
Unſere Freunde hatten ſich vorſichtig unter die Zu⸗


