54 Dein auch in allen Leiden des Lebens bleibe. Und haſt Du mich zuweilen„Frauchen“ genannt, ſo nehme ich es als Verſicherung daß Du, auch wie weit ent⸗ fernt, mir treu und verbunden biſt, wie durch ein Sakrament!“
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„Ewig, ewig, Marianne!“ rief er.„Die Welt hat viel Schlimmes, aber ſie ſoll nichts auffinden und er ſinnen, womit ſie uns trennen könnte.“
„Gewiß, Albert! Und nun noch den letzten Kuß, und dann Ade, und alles Frohe, alles Gute Dir zum Geleit! Gott mit Dir!“
Er erhob ſich von dieſer letzten Umarmung, und behielt noch, zu ihr niederlächelnd ihre Hand.
„Ach, daß ich Dich auch gar nicht ein Streckchen begleiten kann!“ ſagte ſie.„Nicht einmal bis dorthin an die Thür.—— Weißt Du noch, wie wir uns dort, in der erſten Stunde Deiner Ankunft, begegnet ſind? Du ſuchteſt Deine alte Wohnung und fandeſt die neue Gouvernante; und ſo fand ich Dich und er⸗ ſchrak, denn ich dachte,——— Und war recht ent⸗ rüſtet über Dich. Und weißt Du auch warum ich es war?“
„Nun, mein Herz, warum?“
„Weil ich Dich heimlich lieb haben wollte, und fürchtete, Du wärſt nicht lieb.—— Aber nun geh',
Albert! ſonſt fang' ich wieder von vorn an, wie ein


