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Gang anſchickte, ſprach der Graf ihr Muth zu, bereit ſie ſelber nach dem Schloſſe zu führen.
Man hatte in dieſen Tagen unter Heimbergers Beirath das Verhältniß Mariannens zur Gräfin nach allen Seiten beſprochen. In ihrer Stellung als Gou vernante konnte ſie ſich der Mutter Adelens nicht ver ſagen. Dies dienſtliche Verhältniß zu löſen, wollte Albert ihrer eigenen Selbſtändigkeit überlaſſen, und hielt ſie durch jene Beſprechungen auch auf jede Wen dung der Verhandlung gefaßt. Er fand es ſeiner Stellung und den Rückſichten für die Mutter nicht angemeſſen, in dieſer Angelegenheit perſönlich mit auf zutreten, und Marianne ſelbſt, ſo bänglich ſie dieſer Stunde entgegen ſah, wünſchte nicht, ſeines Beiſtandes vor der Gräfin bedürftig zu erſcheinen. Auch hegte Albert das Vertrauen, daß ſie gegen jede Stimmung der Mutter das rechte Wort und die würdige Haltung finden werde. Wie ſicher hatte ſie ſich gegen die Familie Dahn benommen, wie fein und treffend die Brutalität der Generalin abgefertigt!
„In Selbſtbeſcheidung gegen meine Mutter wirſt Du gewiß nicht zu wenig thun, Marianne,“ ſagte er unterwegs:„dafür kenne ich Dich; vergiß nur nicht, D
was Du Deinem künftigen Manne ſchuldig biſt. Es
iſt eine eigene Lage, liebes Herz: wir wandeln eben, l
ſo zu ſagen, zwiſchen dem Schulhauſe von Nettlingen


