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Fritz Beutel : eine Münchhauseniade / von Hermann Marggraff
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ganz andere Dinge erlebt habe, wundert nur, daß man von dieſem kleinen Scharmützeln bei Sebaſtopol ſo viel Lärm machen kann. Mir machen ſie einfach Spaß, und da mir vom vielen Denken die Stirn brennt, ſo habe ich nichts lieber als das bischen Zugluft, welche die hunderte von hin⸗ und herfliegenden Bomben verurſachen. Wenn mich ſonſt nichts trifft, oder wenn mich die ganze Geſchichte nicht zu lang⸗ weilen anfängt, gebe ich Ihnen jedenfalls noch ein Lebenszeichen von hier, vielleicht in Begleitung einer kleinen Bombe, die ich vorgeſtern in der Luft aufgefangen und in die Taſche geſteckt habe, und einer aus dem Quarantänefort herausgeſchoſſenen Schießſcharte, die gerade zu meinen Füßen niederfiel. Adieu! Ihr Fritz Beutel.

Nachſchrift. Die Dinge haben für mich eine ganz merkwürdige unerwartete Wendung genommen. Ich habe mich, eingehüllt in Mentſchikow's weltgeſchichtlichen Paletot, als echter Deutſcher auf den ſoliden Boden der Neutralitätspolitik geſtellt. In dieſer unparteiiſchen Mittelſtellung zwiſchen öſtlicher Barbarei und weſtlicher Civiliſation werde ich die kommenden Dinge abwarten. Aber die Allirrten ſollen nun zu thun bekommen, ſie ſollen einſehen lernen, was ihnen fehlt, wenn Fritz Beutel fehlt! All ihre Parallelen kommen nicht in Parallele gegen mich! Das Nähere mit meiner nächſten und letzten Sendung! Der Obige.