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reichen Leben aufgeſtoßen, daß ich ſelbſt dann bei vollkommen kaltem Blute geblieben ſein würde, wenn Sie in Geſtalt eines in ſich ver⸗ ſunkenen Krokodils mir gegenüber geſeſſen hätten. Ich würde gar nicht einmal darüber reflectirt haben, wie es zugegangen, daß ſich ein Krokodil unter die civiliſirten Gäſte in einem Leipziger Hötel miſchen konnte. Bei den geſteigerten Communicationsmitteln und der dadurch ermöglichten Vermiſchung aller Geſchöpfe, würde ich dies ganz natür⸗ lich gefunden haben. Ohnehin macht ja, wovon ich mich in Aegypten durch den Augenſchein ſelbſt überzeugt habe, die moderne Bildung und Geſittung auch unter den Krokodilen reißende und wahrhaft bedenkliche Fortſchritte.
Einem Krokodil ſahen Sie nun zwar im entfernteſten nicht ähn⸗ lich, und doch waren Sie eine Art Krokodil, ein ſtoffhungriger deutſcher Schriftſteller, der einige Broſamen aus meiner Erzählung heißgierig aufgeſchnappt und durch das Organ der„Fliegenden Blätter“ in wei⸗ tern Kreiſen bekannt gemacht hat. Meine Mittheilungen waren, wie die jedes mündlichen Erzählers, fragmentariſch und deſultoriſch; Ihre Wiedererzählung trägt dieſen Charakter in noch höherem Grade, und ſo erhielten die Leſer der„Fliegenden Blätter“ durch Sie eine höchſt unvollſtändige und lückenhafte Vorſtellung von mir in den betreffenden Momenten meines Lebens. Daß mir dies nicht angenehm ſein kann, brauche ich einem einigermaßen einſichtigen Manne nicht erſt zu ſagen.
Erwäge ich außerdem, daß Sie Ihr literariſches Renommé zu fördern ſuchen, indem Sie mich und meine Privatmittheilungen ausbeuten, und daß Sie das Honorar dafür in die Taſche ſtecken, ohne mir einen Kreuzer davon zukommen zu laſſen, daß Sie mit einem Worte ge⸗ erntet haben, wo Sie nicht geſäet hatten, ſo ſtieg mein Unwille über ſolche Freibeuterei zum höchſten Grade gebührender moraliſcher Ent⸗ rüſtung. Geld iſt zwar im Grunde für mich nur Chimäre; ich kann nöthigenfalls wie der Vogel in der Luſt und wie der Fiſch im Waſſer leben; aber es gibt Augenblicke— Sie verſtehen mich!— Augen⸗ blicke, wo man einer ſolchen Chimäre höchſt dringend bedarf, wenn man nicht ſelbſt zu einer Chimäre werden will. Jene verteufelten runden Dinger, die man Thaler oder Gulden oder Francs nennt, ſind
einmal das einzige Hilfsmittel, um in cioiliſirten Ländern das Leben 1*


