Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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zurückgebracht wurden. Außer dem, daß Huber den 3. Theil der Anſichten vom Niederrhein nach Forſter's erſten, nicht überarbeiteten Notizen herausgab, enthielt der Nach⸗ laß nichts weiter von Bedeutung. Wir übergehen dieſe Mittheilungen, indem wir nach Thereſens Ausdruck auf jene Papiere hinblicken, wie ein Freund, der vom Geſtade aus die letzten Trümmer des Nachens treiben ſteht, in dem die Fluthen den Geliebten verſchlangen.

Das vielgewanderte Schreibſchränkchen von Acajou kam an Thereſen, und begleitete, nach ſeiner Herſtellung aus den Erlittenheiten der mainzer Belagerung, mit altgewohnter Reiſefertigkeit die vielwandernde Frau auf ihren Ortsveränderungen.

Und nun werfen wir noch einen Blick auf die Leid⸗ tragenden hinter Forſter's Ableben.

Der nächſte Anverwandte, der alte noch lebende Forſter, fehlte. Heyne, der Schwiegervater, wird deſſen Abweſenheit erklären. Er ſchrieb bei der Nachricht von Georgs Tode an Sömmering unterm 31. Januar:

»Ich kann mich gar nicht faſſen, nicht ſammeln. Ich liebte den Mann unausſprechlich; er war mir mehr als Kind. Welche Schickſale verfolgten ihn! Und was hat er mir die ganzen Jahre über für Mitleid und Kummer gekoſtet! Ein paar herrliche Menſchen mußten doch durch einander unglücklich ſein, und ich mußte durch Beide leiden.«

Und unterm 3. Februar an Denſelben:

»Mein Forſter iſt mir unabläſſig vor den Augen und im Sinn. Noch ſchmilzt mir das Herz, wenn ich an ihn denke. Bei ſo viel herrlichen Eigenſchaften hatte

õʒÿάᷣꝛꝛꝛ