Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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Huber's Vorhaben nach Altona zu ziehen, als alles erledigend. Dort war Ruhe und Preßfreiheit, und mehr verlangte er nicht. Morgen hoffte er wieder in Paris eine zwar kleine, aber doch ſeiner bisherigen Beſchäfti⸗ gung angemeßne Stelle zu erhalten. Doch gleich bedachte er auch wieder, daß ja in Paris und in ganz Frankreich Verdacht und Lebensgefahr über jedem Fremden ſchwebe, und er nicht bleiben könne, ohne ſeine Ehrlichkeit aufzu⸗ geben, das Einzige, was er aus dem Schiffbruche ſeines Glückes noch übrig behalten. Nein, er müſſe, was ſeine Kräfte noch vermöchten, zu Beſchäftigungen aufſparen, die einen Zweck hätten, die auf Erfüllung offenbarer Pflichten hinaus liefen, und ſtärkere Bande als der Ehr⸗ geiz ſchlängen. Als ob er dies Hin⸗ und Herſpringen ſeiner Abſichten ſelbſt erkenne, ſpricht er gelegentlich einmal von der Verzweiflung irgend etwas thun zu können, die den weiteſtausſehenden Projecten ſo gern eine Farbe der Ausführbarkeit leihe. Nie war er noch ſo raſchen Wechſeln in ſeinem Vorhaben, ſo unruhigem Haſchen nach dieſem und jenem Unternehmen unterworfen geweſen, wie jetzt; obgleich wir ihn eigentlich auf keiner Station des Lebens für die Dauer ſo befriedigt gefunden haben, daß er nicht auf jedes Anerbieten zu einer Ande⸗ rung ſeiner Lebensrichtung eingegangen wäre.

Wahrlich, eine ſo vielſeitige Begabung beobach⸗ tende und ſpeculative Fähigkeiten, Trieb zur Thätigkeit, Sinn für Sprachen, ſchwungvolle Einbildungskraft und ein edles Herz voll ſchwärmeriſcher Empfindſamkeit hätte in keine verlockendere Verbindung gerathen können, als mit ſo früher Gunſt einer Weltfahrt, mit ſo ſpringenden

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