Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ten Tage gebrochen könnte.

rwarteten beide von Hwurden ller Rü⸗ hloßplatz hor eine türaſſiere er mage⸗ zogen ſie Aufwar⸗ Abgeord⸗ taät an.

aftlichem bendver⸗ mit Be⸗ deil des

ie feie⸗ beſtändi⸗ ts und

213 Es war, als ob der Kurfürſt ſelbſt dieſe letztere Zuſtcherung beſtätigen wollte; indem gerade um dieſe Zeit ſeine Einberufung der in Mainz noch amtiren⸗ den Hofgerichts⸗ und Hofkammerräthe nach Miltenberg eintraf, wohin er vorerſt die Behörden ſeines Landes verlegt hatte; indeß er ſelbſt ſein Hoflager in Kraut— heim nahm.

Doch wie ſich auch dieſe weichende und jene beſitz⸗ ergreifende Macht begegneten; ein ebener und klarer Zu⸗ ſtand in Mainz wollte doch daraus nicht hervorgehen. Nach keiner Seite hin, weder nach der fränkiſchen Repu— blik, noch nach der deutſchen Reaction öffnete ſich eine freie Ausſicht. Die Preußen rückten nicht vor, und die Franzoſen hielten ſich zurück; oder jene thaten ſogar einen Schritt rückwärts, wie bei Hochheim, ſchlugen dann aber auch die Franzoſen zurück, als dieſe am 7. Januar den Platz einnehmen wollten. Das Wühlen der Frei⸗ heitsſchwärmer, das Aufhetzen der Altkurfürſtlichen zer⸗ ſtörte oder trübte jeden Boden ſo zum Schaffen wie zum Erhalten, und weder hier noch dort wollte ein Mann hervortreten, an den das öffentliche Vertrauen, wenn auch mit Opfern, ſich hätte heften und halten können. Durch deſpotiſches und entſchiednes Einlenken nach dem franzöſiſchen Intereſſe hatte Cüſtine ſeiner zu⸗ erſt gegebenen Zuſage einer freien Verfaſſungswahl ſelbſt widerſprochen, und ſich die Gemüther entfremdet. Dieſe wollten ſich aber auch den neuen Commiſſären nicht zu⸗ wenden, deren zögerndes Benehmen die Beſorgniß er— weckte, man gehe damit um, Mainz wieder herauszuge⸗ ben. Von allen Seiten der deutſchen Parteimänner