Teil eines Werkes 
2 (1852)
Entstehung
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reich, wo allein noch Freude, Ehre und Zufriedenheit zu holen ſei. Zwar theilte er für ſeine Perſon jene Beſorg⸗ niß nicht, daß die Mainzer bei Annäherung der Preußen, nach dem Beiſpiele der Frankfurter, mit ähnlichen Meſſern über die Franken verrätheriſcherweiſe herfallen könnten; indem es, auch abgeſehen von der ſtarken Garniſon, dieſem Völkchen, wie zu allem, auch hierzu an Energie fehle: allein Thomas Brand, ſein häuslicher Engländer, gab ihm die Lage Thereſens mit den Kindern zu beden⸗ ken. Nach ſeinen ſtrengen Begriffen von weiblichem Anſtand, ermaß der junge Mann die Unziemlichkeiten, denen bei irgend einem, doch immer möglichen Pöbelauf⸗ ſtande Frau Forſter ausgeſetzt ſei. Seine Anſichten, ſein dringendes Verlangen, daß ſie Mainz verlaſſe, wogen um ſo mehr, als gerade ſein feſtes kühnes Weſen bei ſo manchen ſeit dem Einzuge der Franzoſen vorgefallnen Auftritten für die Hausgenoſſen bisjetzt ſehr beruhigend geweſen war, und er ſelbſt im Begriffe ſtand, den längſt beabſichtigten Studienbeſuch Göttingens nun beſtimmt auszuführen. überdies unterſtützte er ſein Andringen durch das Erbieten, Frau Forſter und ihre Kinder ſelbſt nach Straßburg zu bringen.

Ein Vorſchlag der noch weiter griff, kam von Hu⸗ ber. Forſter ſollte ſich von Thereſen trennen, um ſo wohl dem möglichen Vorwurfe zu entgehen, daß er die Seinigen in Gefahr gebracht, als um in ſeiner jetzigen Lage ſich ſelbſt zu erleichtern. Dafür machte der Freund ſich verbindlich, ſein Schickſal mit dem der Frau und Kinder zu vereinigen.

Bei dem allen war ein Entſchluß für Forſtern ſchwer