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kehrte, als General Neuwinger eintraf, unzufrieden mit der Stadt, nach Mainz zurück.
Die franzoſenfeindliche Geſinnung der frankfurter Einwohner verrieth ſich noch deutlicher, als bisher, bei der am 10. November einlaufenden Nachricht, daß die anrückenden Heſſen bei Weilburg die Franzoſen zurückge⸗ drängt hätten. Und als am 28. der preußiſche General Graf Kalkreuth, Befehlshaber des verbundenen preußiſch⸗ heſſiſchen Armee⸗Corps, bereits bis Bergen und mit ſeinen Vorpoſten ſogar bis an die nahe Friedberger Warte vorgerückt, durch einen Stabsofficier mit einem Trompeter die franzöſtſche Beſatzung von 1800 Mann auffodern ließ, wurde dieſer Parlementär mit Lebehoch für die Preußen empfangen.
Allein die Franzoſen waren nicht Willens zu wei⸗ chen; vielmehr begehrte der Commandant, General van Helden, ein ſonſt billiger und wohlwollender Mann, die Kanonen der Stadt zur Verwendung, und die Pulver⸗ vorräthe zum Ankauf. Das Volk wurde aufrühreriſch, und der Magiſtrat, in Beſorgniß um die Stadt, ſuchte hier den Commandanten von der beabſichtigten Verthei⸗ digung, draußen den preußiſchen Heerführer durch Abge⸗ ordnete von einem Angriff abzubringen. Die Kanonen aber wurden verweigert.
In der Ungewißheit, die ungeachtet des von beiden feindlichen Seiten verſicherten Wohlwollens für die Stadt immer beängſtigender wurde, traf unerwartet General Cüſtine wieder ein, begab ſich auf den Römer, und ertheilte die Verſicherung, daß er, obgleich entſchloſſen ſeine Poſttion gegen die Preußen zu behaupten, doch 12


