Zu Forſtern brachte er gleich gute Bekannte, dar⸗ unter den ſächſiſchen Legations⸗Secretär Ludwig Ferdi⸗ nand Huber mit. Dieſen lud er auch mit Forſtern zum Abendeſſen.
Am andern Nachmittage ſtellte Müller den neuen Amtsbewerber dem Kurfürſten vor. Dieſer, ein noch munter ausſehender Siebziger, fiel Forſtern durch etwas Ehrliches um den Mund, durch einen ſanften Blick und geſcheite Naſe angenehm auf. Der Freund, der einige Gunſt erwartete, ſcheint günſtig geſehen zu haben. Im Zimmer hin und her wandelnd, unterhielt ſich der alte Herr ernſt, aber nicht ſteif über Verſchiedenes; er ſprach gut, mit Sammlung, ohne Befangenheit. Seine Frei⸗ müthigkeit ſtreifte ſogar ein wenig an Freigeiſterei; wie er denn überhaupt gegen Proteſtanten gern ſeine Frei⸗ ſinnigkeit als Unterfutter ſeines Talars herauskehrte. In der Politik, wenigſtens über die Lage und Verhält⸗ niſſe der Höfe, verrieth er gute Einſichten. Zuletzt kam er denn auch auf die Bibliothekarſtelle zu reden. Er ſuchte Forſtern auf einen geringeren, als den in Wilna bezogenen Gehalt vorzubereiten, und legte daher, indem er ein Fenſter ſeiner reizenden Zimmerausſicht über den Rhein öffnete, ein großes Gewicht auf die herrliche Landſchaft, im Vergleich mit der Umgebung in Wilna; wozu er denn noch die Sicherheit der Auszahlung, ſo wie das wohlfeilere Leben am Rhein in Anrechnung brachte.
Aus dem Schloſſe führte Müller den Freund zum preußiſchen Geſandten, Oberjägermeiſter von Stein, Bru⸗ der des bekannten Miniſters, jenes deutſchen Stein, an
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