ſind ſo intolerant, ſo ganz im Geiſte dieſes Ordens, wie je.«
Wöllner, der mit Biſchofswerder viel um den König war, ließ ſich auch faſt von Niemanden ſehen und that in Geſellſchaften den Mund nicht auf, als ob— wie Forſter ſcherzte— gleich auch ein Geheimniß herausflie⸗ gen könnte. Berlin überhaupt mißfiel ihm, wie früher. Er verglich es, und eben nicht zu deſſen Vortheil, mit Hannover, und fand dort Bettelei, hier engliſchen Wohl⸗ ſtand, ſo wie die dortige Aufklärung aller engliſchen Großſinnigkeit ermangelnd.
Den 2. März traf Forſter wieder in Göttingen ein. Immer noch leidend, ſetzte er ſeine Hoffnung auf den nahenden Frühling, dem er, unaufgelegt zum Ar⸗ beiten, zum Briefſchreiben und zu geſelligem Umgang, deſto ſehnſüchtiger entgegenſah. Die endlich einlaufende Antwort der Admiralität in Petersburg entſchied ſeine Angelegenheit dahin, daß ihm die Kaiſerin die zur Lö⸗ ſung ſeiner wilnaer Verbindlichkeiten bezahlte Summe ſchenkte, jene Behörde den ihm verſprochenen Jahrgehalt für die letzten Monate nachzahlte, ſo wie über das zu ſeiner Rückreiſe empfangene Geld quittirte, und ihn aller Verbindlichkeit gegen Rußland ledig erklärte.»Des Menſchen Wille iſt ſein Himmelreich!« ſchrieb ihm Graf Anhalt kurz mit dem Wunſche, daß es ihm wohl ge⸗ hen möge.
Gewinn und Verluſt aus dem ruſſiſchen Geſchäfte ließen ſich nun zum Abſchluß bringen. Die lockende Weltfahrt nach der Südſee war verloren, dafür aber die oft erſehnte Heimkehr aus Polen bequem und auf


