Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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262 die man eine beſſere Lage, wenn nicht erringt, doch ver⸗ dient. In der That ſollte der Freund noch im Laufe des Frühlings erfahren, daß das alte Glück, welches ihm vor drei Jahren im rechten Augenblicke von Kaſſel hinweggeholfen hatte, ihm auch jetzt noch treu blieb, und mit der unverhoffteſten Erlöſung erſchien.

Mit dem Monate März hatte Forſter ſeine Arbeit über»Cook den Entdecker« als Einleitung zu der überſetzten dritten Reiſe dieſes berühmten Weltumſchiffers beendigt.

Mit der verzehrenden Anſtrengung, womit er, nach ſeinem eignen Geſtändniſſe, dieſen Aufſatz ausgearbeitet, hatte er nie etwas gemacht. Thereſe fürchtete für ſein Leben. Die Arbeit fiel in die Leidensmonate des böſen Winters, wo ſeine einzige Erholung war, jeden Abend ſeiner Frau vorzuleſen, was er den Tag über geſchrieben hatte. Doch von all' dieſen körperlichen Leiden und Ver⸗ ſtimmungen des Gemüthes trägt die gehaltvolle Mono⸗ graphie keine Spur an ſich. Nicht bloß, daß den bis dahin nur unvollkommen erkannten außerordentlichen Lei⸗ ſtungen und dauernden Verdienſten dieſes ſeltnen See⸗ mannes gerechte und rühmliche Anerkennung widerfährt, erhebt ſich auch Forſter in ſeiner eigenſten Weiſe zu den edelſten Anſichten über Menſchen- und Völkerleben. So ſpricht er über menſchliches Glück:

»Zwiſchen den Augenblicken des Begehrens und der Befriedigung, liegt der Augenblick des Beſtrebens, um den es vielleicht der Natur am meiſten zu thun iſt. Ihr Inſtinkt, der mit unwiderſtehlicher Kraft nach phyſiſchem Wohlbehagen, nach geſundem, ſchmerzloſem Daſein, oder