Teil eines Werkes 
1 (1852)
Entstehung
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Familie Forſter, gleich andern ſchottiſchen Flüchtlingen in polniſch Preußen eine neue Heimath genommen.

Auf dieſem Boden ging aber dem engliſchen Stamme das politiſche Element ab; die Stürme fehlten in denen er groß geworden war. Das deutſche Staatsleben bot nur ſchwachen Erſatz in der Ausübung des bürgerlichen Rechts, doch am eheſten noch im Berufe der Anwaltſchaft. Die Forſter wurden tüchtige Juriſten; ſie vererbten aber auch etwas von jenem Geiſte ſtarrer Oppoſition, den der Urgroßvater in den bürgerlichen Unruhen bethätiget hatte, auf die Enkel; entwickelten oft genug, indem ſte am Recht hielten, einen rechthaberiſchen Trotz und Eigenwillen; bis endlich in unſerm Reinhold dieſe Familieneigenheit ſich mit der hergebrachten Familienrichtung ſelbſt überwarf. Reinhold verließ nämlich auf der Univerſität Halle die Rechtswiſſenſchaft an die er gewieſen war, und widmete ſich der Heilkunde. Hier ſtieß aber ſein Eigenwille auf den entſchiedenſten Widerſpruch des Vaters, der ihm am Ende nichts übrig ließ, als nach dem zwiſchen dem Jus und der Medizin gelegenen Felde der Theologie auszu⸗ weichen.

So kam denn eine Lebenswidmung ohne innern Beruf heraus, als Reinhold in ſeinem 24. Jahre die kleine Patronatspfarre in Naſſenhuben annahm. Er that dies auf Andringen ſeines Vaters, der ihn gern vor ſeinem Ende verſorgt ſehen wollte, und verſcherzte ſich dadurch für immer die Gunſt der reformirten Gemeinde in Danzig, bei der er ſehr beliebt geweſen war. Zugleich nahm er in das geringe Amt eine Blutsverwandte zur