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Abgeſehen von ſo viel Bedeutendem, was der Land⸗
graf für Kunſt und wiſſenſchaftliche Anſtalten ausführte, war auch ſolche fürſtliche Gutherzigkeit, die ſich auf der
Philoſophie des 18. Jahrhunderts—„Leben und Leben
laſſen“ wiegte, wenig geeignet, Schätze zu ſammeln; indeß ein verſchwenderiſcher Hofhalt, bei dem Alles bis hinab zu den zechenden Lakaien es ſich wohl ſein ließ, recht gemacht war, die Kaſſen zu erſchöpfen. Die reichen Quellen des nachmaligen Hausſchatzes floſſen noch nicht,— die engliſchen Subſidien für die heſſiſchen Bataillone, mit denen Friederich ein gutes Geſchäft nach Amerika machte.
Dabei war das fatale Syſtem der Finanzverpach⸗ tung unter Umſtänden, wie die oben angeführten, dop⸗ pelt unheilvoll, gerade weil es das greifbarſte Geld ſchaffte, wodurch die ausgebenden Hände leichtfertiger, und die Quellen des Einkommens zu Grunde gerichtet werden.—
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ie Finanzen herzuſtellen, ward ein gewiſſer Bopp aus Preußen verſchrieben, und ſcheint es ganz richtig, nämlich bei den Ausgaben, angepackt zu haben; denn er hatte bald genug eine lauernde Gegnerſchaft am Hofe. Auch ſpricht es für ihn, daß er aus Unmuth über die unzureichenden Einnahmeziffern ſein geheimes
Tagebuch mit ſarkaſtiſ chen Bemerkungen füllte. Doch gerade an dieſen Witzen, die ihm dann und wann
unvermu Widerſa bringen. Auch
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