Teil eines Werkes 
2. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſchlechter er ſich mit ebens mit vergnügt zſicht und eilich vier⸗ erhin vier⸗ des neuen

Siebenunddreißigſtes Kapitel.

Aus dem Marſtall.

Der Sommer war vergangen, der Herbſt gekommen. Alles Laubwerk in den Anlagen und in den Waldungen um die Stadt nahm die wohlbekannte, maleriſch bunte und ſo wehmüthige Färbung an. 3

Schöner iſt der Anblick der Natur in dieſem Theile des Jahres, als im Frühling, aber nicht ſo lieblich, nicht ſo hoff⸗ nungs⸗ und wonnevoll. Der Herbſt, ein ſtattlicher Mann bei Jahren, mit gebräunter Wange und leicht ergrautem Haar, geht langſamen Schrittes nach dem Hauſe, das er ſich gebaut, um darin zu ſterben und nicht mehr zum Vorſchein zu kommen. Wohl athmet man noch längere Zeit ſein Daſein; aber ſeit die

letzten Blätter von den Bäumen fielen, ſeit der Wind mit eiſigem

Hauch über die Stoppeln jagt, ſpricht man leiſer vom vergange⸗ nen Jahr, ſehr leiſe, damit der ſterbende Herbſt nicht erfahre, daß man von ſeinem Regimente nichts mehr hält und daß man ſich nur auf den zukünftigen Herrſcher freut. Armer alter Herbſt! Sie haben dich bei lebendigem Leibe beerbt, ja, ſie haben Alles