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Viertes Kapitel.
Unter dem Stadtgraben.
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Das Haus, in welchem die Frau Welſcher wohnte, das ehe⸗ malige Kapuzinerkloſter, war von außen durch die daſſelbe um⸗ gebenden Häuſermaſſen der benachbarten engen Straßen und des Stadtgrabens kaum ſichtbar; es hatte ſich, des Unſchönen ſeines Aeußern bewußt, bereitwillig verſteckt und war zufrieden, daß blos ſein einziger allenfalls ſchöner Theil,— es war ein rieſenhafter, treppenförmiger sgiebel,— über die andern Dächer hinweg⸗ blickte und daß eine alte roſtige Wetterfahne mit ſtattlichem Kreuze heute noch, wie ſchon vor ein paar hundert Jahren, von den um⸗ liegenden Höfen deutlich geſehen wurde. Auch im Innern war das Kloſter zur Zeit ſeines Beſtehens in der damaligen Umgebung wenig intereſſant geweſen; heute aber, wenn man durch die Straße kam, wo all' die neuen Häuſer ſtanden, mit viereckigen Fenſteru
und eben ſolchen Thüren, geraden Treppen und hellen Gängen, konnte man ſich eines gewiſſen Eindrucks nicht erwehren, wenn man in das ehemalige Kloſter trat.
Der Eingang war in dem erwähnten kleinen Hofe, und an
der kleinen maſſiven Thüre ſah man deutlich das verſtümmelte 4
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