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Dennoch erhielt Onkel Levinus ſcheinbar Recht, als er das Glas erhob und ſprach:
Der Menſch iſt ſo glücklich, wenn er die erſte Summe ſeiner Erſparniſſe zurücklegen und ſagen kann: Das haben wir denn nun— und das Uebrige findet ſich! ... Halten wir uns an das Glück, das wir ſehen und — mit Händen ſchütteln!... Hoffen wir, daß im Schoos der Zukunft mehr, mehr, viel mehr zu unſerer Freude verborgen liegen wird, als wir ahnen!...
Darauf klangen auch alle an...
Die Tante lachte über das Levinus'ſche Bild von „zurückgelegten Erſparniſſen“...
Plötzlich aber fiel allen Paula's Blick auf...
Paula hatte von den Speiſen wenig nehmen mö⸗ gen. Ihre Erregung mehrte ſich durch die Erwartung der Wiederkehr Armgart's...
Sie fragte nach ihr... Schon ſeltſam leiſe erklang ihre Stimme...
Die Tante kannte dieſen Ton und erhob ſich...
Paula blickte ſtarr auf die großen ſilbernen Gefäße, die beim Mahle benutzt wurden...
Die Tante rückte eine glänzende Vaſe zurück, in der ſich Paula ſchon wie unbewußt ſpiegelte...
Das glänzende Metall übte ſeine Wirkung...
Paula begann mit Armgart zu ſprechen, ohne daß dieſe im Zimmer war.
Ende des fünften Buchs.


