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Erblandoberjägermeiſter unfehlbar heute treffen würde, durch ein„kurzes Geſicht“ zu mildern. Und dann war Graf Münnich als ein„ſchußneidiſcher“ Cavalier in der ganzen Gegend bekannt. Der iſt eiferſüchtig auf jeden Schuß, der nicht aus ſeiner Büchſe kommt! ſagte der Onkel mit einem Ton, als fielen heute mindeſtens durch ſeine Kugel ein Dutzend Rehe...
Eine Jagd in einem Walde, der im Frühjahr nicht mehr ſein wird! ſeufzte Paula beim Abſchied...
Ja, alles wird weggeſchoſſen, was Haar oder Federn hat! renommirte der Onkel...
Bitte, bitte, Baron! fiel die Tante ärgerlich über einen ſo gefährlichen und herausfordernden und noch dazu, ſie wußt' es ja, nur affectirten Ton ein; bitte, ſehen Sie nur zu, daß man Ihre Pelzmütze ſchont!
Die Tante ließ es noch zweifelhaft, ob auch ſie zu den Transparentbildern Püttmeyer's, die Nachmittags den Damen der vornehmen Jäger gezeigt werden ſollten, kommen würde... Sie wußte, es gab nachher ein ſtattliches Jagdbanket, und die Trauer Paula's geſtattete weder ihr, noch Paula, ſich in dieſem Grade in die Zer⸗ ſtreuungen des Weltlebens zu miſchen... Von Armgart, ſagte ſie, ließe ſich erwarten, daß ſie mit den Stiftsdamen auf Schloß Münnichhof zu Püttmeyer's Triumphen kom⸗ men würde; dieſe hätten drei Equipagen aus Witoborn beſtellt... Zwei Stiftsdamen, Fräulein von Merwig und Fräulein von Abſam, gehörten ſogar zu den Jä⸗ gerinnen und waren berühmt durch ihren Muth und ihre Fehlſchüſſe. 1 Mit der Verſicherung des Onkels, daß man ſich
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