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Bruder Hubertus trat lächelnden Mitleids näher, verbeugte ſich, zuckte die Achſeln, als wiſſe er gegen ſolche Offenbarungen der Gottheit keine Hülfe, und übergab an Terſchka, dieſen immer mit ſeinen Augen wie ver— ſchlingend, den Brief, den er ihm ſchon ſo lange ent— gegenhielt...
Terſchka ergriff den Brief... Das Siegel war geiſtlich—— noch kam es nicht aus Rom... Pater. Maurus, der Provinzial der Franciscaner, ſchrieb ihm nur unter dem großen Siegel ſeines Kloſters..
Terſchka erbrach und las...
Jetzt zog ihn der Onkel, um das ihm wichtiger Scheinende in den Zimmern drinnen nicht länger zu ver⸗ ſäumen...
Ich werde kommen! hauchte Terſchka— gelblichbleich war er geworden wie der von der Winterſonne gefärbte Schnee auf den Feldern...
Noch einmal wandte er ſieh zu dem an der Thür⸗ ſchwelle harrenden und mit glühenden Augen ihn durch⸗ bohrenden Boten und ſagte:
Ein Brief— für mich— ſchreibt Ihr Guardian wäre im Kloſter angekommen— wiſſen Sie nicht— woher?
Mit einer Miene, die das ſeligſte Gefühl ausdrücken ſollte: Biſt du denn, Mann mit dem mir ſo theuren Namen, mit der ahnungsvollen ſeltſamen Geſualt, biſt du denn wol gar verwandt mit dem Kinde— oder ſelbſt— 2 ſprach dieſer ein Wort, das dann für Terſchka’s Ohr erklang wie die Poſaune des Weltgerichts:
Aus dem Kloſter der Piariſten zu Maria Treu in Wien!


