Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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VIII

ſchlagener Ton und die Hingebung und Liebe führen ihn weiter! Wiſſen: hier lächelt der Leſer wie du: hier feuchtet ſich ſein Auge wie dir: hier erräth er dein Räthſel, noch ehe du zu Ende warſt es zu ſtel⸗ len: hier könnte er deiner einfachen Andeutung eine Fülle eigener Erfahrung an die Hand geben: welche Kraft entſtrömt dieſem ſichern Bewußtſein! Findet ihr zu viel grelles Licht, ihr ſeid gewiß, der Schat⸗ ten wird nachkommen; dunkelt es zu lange, ihr ver⸗ traut, daß es bald am Licht nicht fehlen wird! Was iſt hier Gutes, was Böſes? rufen wol ſchon im Beginn die, die gewohnt ſind nur ſich ſelbſt zu hören. Ihr ermüdet nicht, die Anklage oder Vertheidigung der Charaktere allmählich erſt ſich aufſummen zu ſehen. Nur ſchwarze oder weiße Menſchen haben wir Eng— verbundene in unſerm Erfahrungsbuche nie finden können und... ſtelle doch, du gefallenes Titanen⸗ geſchlecht, Menſchheit genannt, dem Weltenrichter einſt große Aufgaben! Sprüche urtiefer Weisheit fallen am Jüngſten Tage, nicht Schulcenſuren...

Das erſte der neun Bücher iſt nur ein Vorſpiel, der erſte, ſchwere Jugendtraum eines in ſolcher

Art„gemiſchten“ Charakters. Der Roman ſelbſt,

ſowol in Form wie Bedeutung nach den Anforde⸗ rungen an einen Roman des neunzehnten Jahr⸗ hunderts, wie ihn der Verfaſſer in ſeinen„Rittern vom Geiſt“ zu definiren wagte, beginnt erſt mit dem zweiten Buche. Die kleinen Funken, die dort erſt zu zünden beſtimmt ſind und die in den Vorgängen