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Alle Anweſende ziehen ſich jetzt zuruͤck, und Frau von Stael, Athenais und der Prinz befinden ſich allein in dem Saale. So war denn der Augenblick des wirklichen Abſchieds erſchienen.
Athenais und der Prinz weinten nicht; die Er⸗ ſchuͤtterung ihrer Herzen hemmte jede Bewegung. FSrau von Stael wandte ſich jetzt an den Prinzen. „Leben Sie wohl, gnaͤdigſter Herr,« ſagte ſie— Alles, was die Liebe reines, zartes und beſeligendes zu gewaͤhren vermag, haben Sie empfunden; alle edle, heldenmuͤthige, erhabene Gefuͤhle, die ſie einfloͤßen kann, bereits Ihr angeſtammtes Erbtheil, hat ſie in Ihnen befeſtigt.— Keine Schwachheit hat dieſe entzuͤckenden Empfindungen entweiht; der ſuͤße Zauber einer ſol⸗ chen Erinnerung verbuͤrgt Athenais ihre Dauer. Bei Ihrer Jugend koͤnnen Sie vielleicht einer voruͤber⸗ gehenden Taͤuſchung zuweilen nachgeben; aber Ihr Herz wird immer Athenais angehoͤren, ihr, die in die⸗ ſem edeln Herzen zur Entwickelung des Keims fuͤr jedes erhabene Gefuͤhl durch ihre reine Liebe gewiß nicht wenig beigetragen hat.“
Das, waͤhrend einer Reihe von Jahren, ſelbſt als die Verbannungen an der Tagesordnung waren,


