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Athenais beſcheidene Verwirrung erhoͤhte lihre Schoͤn⸗ heit noch, denn waͤre der Prinz nicht Zeuge dieſer allgemeinen und unwillkuͤrlichen Huldigung geweſen, ſo haͤtte Sie ſich ihr lieber entziehen moͤgen. Aber konnte dieſe Huldigung ihm unangenehm ſeyn!.... Nein, ſie bemerkte, wie er ſich in ihr gleichſam be⸗ rauſchte, ſie ſah mit welcher Ruͤhrung er den Kranz betrachtete der ihren Kopfputz ſchmuͤckte, und welcher demjenigen, der ihm ſo theuer war, vollkommen glich. Er nahete ſich ihr jetzt, und machte in Bezug auf die Wahl der Blumen, die ihren Anzug ſchmuͤckten, tau⸗ ſend leidenſchaftliche und zarte Anſpielungen, die nur ſie verſtand. Sie konnte es nicht vermeiden zu tan⸗ zen, und ihr Tanz erregte allgemeines Entzuͤcken. Das Gluͤck auf den Prinzen in ſo verſchiedener Ruͤck⸗ ſicht, ſo angenehme Eindruͤcke zu machen, hatte fuͤr dieſen Abend allen Kummer aus ihrem Herzen ver⸗ bannt, unwillkuͤrlich fuͤhlte Sie ſich durch die Bewun⸗ derung, die ſie erregte, ergriffen:— Es war der ſchoͤnſte Tag ihres Lebens.
Es liegt in dem Herzen des Menſchen, daß er, ſo viel er kann, vermeidet, an dasjenige zu glauben, was zu bezweifeln, er beſonders Intereſſe hat; indem wir ein uns drohendes unangenehmes Ereigniß hinaus⸗ ſchieben, berauben wir es gewiſſer Maaßen ſeiner trau⸗
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