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Das Schloss von Coppet im Jahre 1807 : historische Novelle / aus dem Nachlasse der Gräfin von Genlis. Nach dem Franz. frei bearb. von C. G. Hennig
Entstehung
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mit den Aegyptiern zu thun, als Athenais feines Ge⸗ hoͤr das Geraͤuſch von den Schritten des Prinzen, und das Rauſchen des Kleides der Frau von Stael vernahm. Jetzt oͤffnet ſich die Thuͤre, und der Prinz nebſt Frau 1 von Stael treten ein. Letztere naͤhert ſich ſogleich Athe⸗ nais und fluͤſtert ihr heimlich zu, daß der Prinz be⸗ ſchloſſen habe einen Courier abzuwarten, bevor etwas wegen der Reiſe entſchieden werden ſolle. Athenais ſchoͤpft wieder leichter Athem; dieſer Aufſchub benahm wenigſtens dem Tage, der ſchon goͤſtentheils verfloſſen war, den hoͤchſt traurigen Character eines Trennungs⸗ vorabends. Kurz darauf ſchlug Frau von Stael ganz laut Athenais vor, noch einen Spaziergang auf der Terraſſe mit ihr zu machen, dem ſich jedoch Herr von Schlegel aus allen Kraͤften widerſetzte, da er Athenais die ſtrengſte Ruhe empfohlen habe, deren ſie im hoͤch⸗ ſten Grade beduͤrfe. Frau von Stael verſprach laͤchelnd ganz langſam zu gehen, und verließ, trotz dem miß⸗ billigenden Gemurmel des Herrn von Schlegel, mit Athenais den Saal. Als ſie ſich auf der Terraſſe be⸗ fanden, bat Athenais die Frau von Stael um einigen Aufſchluß uͤber den Plan des Prinzen. Er iſt noch nicht beſtimmt, antwortete dieſe; aber Sie haben vergeſſen, daß ich auf morgen einen Ball verſprochen habe, daß die Einladungen bereits